Die Klasse von Frau Hey

Wir sind umgezogen – wir sind schon groß!

Auf der Seite

klasse4sindwir.blogspot.de

hat die Vierte Klasse einen eigenen Blog. Dort findet Ihr Texte und Fotos aus dem Alltag unserer Klasse. An dieser Stelle werden nur noch vereinzelt Ereignisse veröffentlicht. Wir freuen uns auf viele Besucher auf unserem Blog!

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Besuch bei unseren Brieffreunden

Das war ein toller Tag – endlich konnten wir die Mettlacher Grundschüler kennen lernen, denen wir schon seit über einem Jahr Briefe schreiben.

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Wo ist das Rathaus von Gödenroth?

„Ich habe mich immer schon gewundert, wo das Rathaus aus der Straße „Am alten Rathaus“ geblieben ist,“ wundert sich Finn. Jetzt wissen wir es: es steht im Freilichtmuseum „Roscheider Hof“ in der Nähe von Trier. Da müssen wir natürlich hin. Es war ein tolles Erlebnis mit einer sehr interessanten Führung – auch für Kinder.

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Pangea – Mathematik Wettbewerb

Erstmals hatte sich eine 3. Klasse der Grundschule Gödenroth für den Wettbewerb angemeldet. Das Mathe auch Spaß macht, konnten die Kinder kaum glauben: „Das ist auch Mathe?“ staunten sie, als sie die Legosteine auspackten. Erst mussten sie eine Aufgaben mit Hilfe der Steine lösen, dann wurde eine Stunde lang gebaut und viele lustige Sachen erfunden – mit nur einer Hand voll Steine. Wenn dadurch die Lust an der Mathematik entdeckt werden konnte, war die Teilnahme am Wettbewerb schon erfolgreich. Egal, ob man noch was gewinnt oder nicht. Die Ergebnisse des Wettbewerbs können Ende März eingesehen werden. Vielleicht hat es ja jemand in die Zwischenrunde geschafft.

Hi, das sind wir! Die Klasse 3

Auf unserem Ausflug nach Kastellaun auf den Spielplatz. Schön war’s!

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Schmetterlinge erforschen

Passend zum Thema „Sommer“ zogen Schmetterlingslarven in unseren Klassenraum ein. Drei Wochen beobachteten wir, zeichneten die Veränderungen auf und lernten viel über die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling. Eines Tages dann schlüpften unsere Schmetterlinge tatsächlich und wir lernten, dass sich sie jetzt auf den Weg nach Afrika machen würden, um dort Eier abzulegen. Es war ein sehr emotionaler Abschied, kurz vor den Sommerferien.

Herbstzeit ist Erntezeit!

Tatsächlich konnten wir in diesem Herbst die von uns gesetzten Kartoffeln auch ernten! An einem wunderbaren Vormittag im September waren wir auf dem Acker und konnten innerhalb kurzer Zeit unseren „Schatz“ heben. Die Kartoffeln, die wir gesetzt hatten, waren sogar rot! Natürlich haben wir sie auch mit Genuss verzehrt und Kartoffelmus daraus gemacht. Noch ein Dank an die Familie Weckmüller, die diese tolle Aktion mit ihrem Acker und dem Erntegerät unterstützt hat.

Frühling ist Pflanzzeit – auf dem Weg, Kartoffeln zu pflanzen

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Wir pflanzen Kartoffeln auf dem Acker gleich hinter den Häusern von Gödenroth. Danke an die Familie Weckmüller! Wir sehen uns im Herbst wieder!

Basteln mit Kastanien

Es gab so viele Kastanien und Eicheln dieses Jahr – wir mussten einfach irgendetwas damit machen! Heraus kamen diese lustigen Eulen. Mit Knete und Kastanien kann man ebenfalls tolle Dinge erfinden.

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 Das „Buch der Brüche“

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Mit Begeisterung nahmen sich die ersten Schülerinnen und Schüler das neue Material in Beschlag: die Bruchrechenkreise. Durch den handelnden Umgang lernen sie die Brüche von 1/2 bis 1/10 kennen, die sie in das „Buch der Brüche“ zeichnen und beschriften. Das Erweitern, Kürzen Rechnen mit Brüchen folgt später. Obwohl dies eigentlich kein Thema für den Unterricht in der Grundschule ist, wird es durch das Material greifbar und vermittelt wertvolle Erfahrungen, auf die die Schüler später zurückgreifen können.

Das Feuer – ein spannendes Thema

Seit der ersten Klasse gehört das Anzünden von Kerzen zu den beliebtesten Übungen während der Freiarbeit und an Geburtstagen. Die Übung gehört zu den sogenannten „Übungen des täglichen Lebens“ bei Montessori. Für manche Kinder war es anfangs eine große Überwindung, mit einem langen Streichholz die Kerzen anzuzünden. Aber sie üben und üben und müssen einen ganz bestimmten Bewegungsablauf eIMG_1025inhalten – dann ist es auch nicht gefährlich! Das Feuer faszinierend für Kinder ist, weiß jeder. Man kann spannende Experimente durchführen, es gibt Geschichten und Gedichte über Feuer, Kunstprojekte und Lieder. Für den fächerübergreifenden Unterricht ist die Beschäftigung mit diesem Thema deshalb besonders gut geeignet. 

Nachdem wir die Regeln für den Umgang mit dem Feuer besprochenIMG_1023 und auf einem großen Plakat in die Klasse gehängt hatten, führten wir einige Experimente durch: Kerzen löschen, „Die schwimmende Münze“ oder „Was brennt und was brennt nicht?“. Die Kerzen, die dazu nötig waren, konnte jeder selbst anzünden! Das klappte prima – natürlich immer auf einer feuerfesten Unterlage und das Streichholz wird in einem  Wasserglas gelöscht.

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In Deutsch las ich die Geschichte „Die Gespensterjäger im Feuerspuk“ von Cornelia Funke, wir sammelten Feuerwörter und lernten ein Gedicht auswendig.

In Kunst entstanden diese tollen Kunstwerke. Es sind Collagen aus Transparentpapier und mit „Feuerfarben“ bemaltes Papier.

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Besuch in der Schmiede in Ebschied

Es war meine Absicht, den Schülern nicht in erster Linie Angst vor Feuer zu machen. Viele Kinder empfinden Angst, wenn man ihnen von der Arbeit der Feuerwehr erzählt. der obligatorische Feueralarm in der Schule ist immer eine aufregende Sache und man spürt förmlich die Anspannung, die manche Kinder empfinden, wenn sie daran denken, dass es wirklich einmal brennt. Brennende Häuser gehören aber nicht (mehr) zu unserem Alltag!  Das war natürlich in früheren Zeiten anders. Auch darüber haben wir gesprochen. Ich wollte, dass die Schüler das Element kennen lernen, seine Struktur betrachten und Eigenschaften erleben. Außerdem kann man mit Feuer so viele nützliche Dinge tun. Es ist ein lebenswichtiges Element – nichts, was in erster Linie  Gefahr bedeuteIMG_1038t. Der Besuch in der Schmiede Ebschied lag nicht nur räumlich sehr nahe – wir konnten eine schöne Wanderung dorthin machen. Sondern wir konnten auch die Kraft des Feuers unmittelbar erleben. Die Erklärungen von Dieter Christ (der 60 Jahre lang Schmied in Ebschied war), seine tollen Geschichten und seine Begeisterung für den Beruf waren ein tolles Erlebnis. Die Kinder waren so aufmerksam und beeindruckt – eine wunderbare und sicherlich nachhaltige Erfahrung. Schließlich schmiedete Herr Christ für jedes Kind eine Speerspitze, die, gut verstaut im Rucksack, die Erinnerungen an diesen tollen Ausflug wach halten wird!

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Ein großer Dank an die Schmiede in Ebschied und besonders an Dieter Christ! Es war ein toller Tag und ein unvergessliches Erlebnis!

Außerdem haben wir zum Thema Feuer diese tollen Bilder gemacht: Es sind Bleistiftzeichnungen im Format DinA4 von irgendetwas, das brennt: Vulkane, Häuser, Kerzen, ein Kamin. Darüber wird Zeitungspapier geklebt, das wir dann „abgekokelt“ haben. Dafür haben wir draußen gearbeitet, denn es stinkt ziemlich. Die Ergebnisse sind wirklich spektakulär!

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ClowntheaterImpressionen von den Proben

Etwa 6 Wochen dauerten die Proben für unser Clowntheater, dass wir für die Einschulung der neuen Erstklässler einstudiert haben. Höhepunkt war der Besuch von einem „echten“ Clown, Zopp, der mit uns die Pyramiden probte und an dafür sorgte, dass die Kinder sich wie richtige Clowns bewegten und Gesichtsausdrücke erlernten. Das war gar nicht so einfach und während der Proben auch nicht immer lustig… aber viel lustiger, als die Fotos zum Ausdruck bringen. Aber die Aufführung am ersten Schultag war ein toller Erfolg, wir haben viel gelacht. Und das junge und ältere Publikum aus!

DSC_0069 DSC_0067 DSC_0066 DSC_0042 DSC_0038 DSC_0036 DSC_0034 DSC_0029 DSC_0021 DSC_0014 DSC_0012 Neues Ereignis – 10205 Clowntheater 2014

Im Wald mit den Blumenkindern

Direkt nach den Osterferien fuhren wir mit den Blumenkindern der Rappelkiste Gödenroth und den Schülern der Theodor-Heuss-Schule Kastellaun zum Forsthaus Kolbenhaus, um zwei schöne Tage im Wald zu verbringen. „Wasser hat Kraft“ hieß das geplante Thema eigentlich. Dass es dazu natürlich Regen braucht, der die Bäche füllt, so dass wir Wasserräder bauen können, wussten wir. Dass es aber ausgerechnet wie aus Eimern regnen würde, wenn wir im Wald sein wollten, war nicht geplant. Wir mussten dadurch am ersten Tag eher den Schutz der Bäume vor der Kraft des Wassers suchen, als uns mit Wasserkraft zu beschäftigen. Aber dank Buddelkleidern und angenehmen Temperaturen konnten wir trotzdem entspannte Kinder erleben, die mittlerweile auch gruppenübergreifend in Kontakt kommen und miteinander spielen und Spaß haben. Sehr schön ist es zu sehen, wie auch die Förderkinder selbstverständlich mit in die Aktivitäten und Spiele eingebunden werden.

Förster Michael Ahrens demonstriert das Flötensignal: einmal flöten heißt „stehen bleiben“, dreimal flöten heißt „sofort zu mir kommen“.

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Rutschiger Tisch und feuchter Holzklotz = lustiges Spiel für alle! Die Unschärfe des Bildes lässt die Schnelligkeit der Bewegungen erahnen.

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Dieser alte Baum sagt uns, dass wir Aufgaben erfüllen müssen, bevor wir die Zwerge treffen. Eine Aufgabe wird sein, die Wasserräder zu bauen. Dies nehmen wir uns für den nächsten Tag vor.

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Vorsicht: glitschig!

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Das soll eine Wildschweintoilette sein? Oder doch nur ein Scherz von Michael?

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Am Forsthaus finden wir wilde Narzissen, die wunderbar duften!

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Aus Eberesche schnitzt uns Michael lustige „Fiepen“.

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Leckere Pizza zum Mittag von unserem „Jonny“ aus Gödenroth (Pizzeria Piccolo Italia)

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Mittwoch, 30. April

Wären die Blätter nicht so grün, hätte man am nächsten Tag meinen können, es wäre Herbst. Aber dafür hat es nicht geregnet… Wir wandern zum Bach, um unsere Wasserräder zu installieren. Die Schüler werden in völlig gemischte Gruppen aufgeteilt und arbeiten danach über eine Stunde intensiv daran, die Wasserräder zum drehen zu bringen. Viele technische Fragen mussten dabei überlegt und ausprobiert werden: Wie können wir den Bach stauen, damit genug Wasserkraft über das Rad läuft? Wie muss das Wasserrad eingesetzt werden? Warum hängt es denn jetzt? usw. Das war, auch für uns Betreuerinnen, lustig und lehrreich. Am Ende drehten sich alle Wasserräder. Und: welch‘ ein Glück, dass es genug geregnet hatte, denn der Bach wäre sonst sicher zu trocken gewesen. (Leider habe ich noch nicht mehr Bilder, da meine Kamera an dieser Stelle den Geist aufgab…)

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Frühlingszeit

Neulich kam ich in die Klasse nach der Pause, da hatten doch tatsächlich ein paar fleißige Schüler unsere Klasse ganz frühlingshaft geschmückt. So sieht es jetzt aus:

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„Ich freue mich auf Ostern!“ sagen nicht nur die Kinder der Klasse 1 – ich auch!

Geschichtenzeit

Passend zum Buchstaben „G“ sprudeln derzeit die Geschichten aus den Händen der Schüler. Sie schreiben zu Bildern oder zu Gegenständen aus den Lesedosen, sogenannte Reizwortgeschichten. Sie haben manchmal eine etwas merkwürdige Handlung, was an der Zusammenstellung der Gegenstände liegt. Ich gehe die Geschichten mit den Schülern durch und wir verbessern die Wörter, deren Laute nicht korrekt abgehört wurden. Sind die Geschichten verbessert, drucke ich sie ab.

Hier einige Kostproben:

Es war einmal eine Frau, die eine Tochter hatte. Die Tochter ging  jeden Tag in den Wald. Sie fütterte die Hasen mit Salat, denn es war bald Ostern. Da sollten die Hasen kräftig sein. Aber eines Tages verschwand ein Hase. Die anderen machten sich Sorgen, denn es war nämlich der kleinste Hase. Da kam das Mädchen und sah, dass ein Hase fehlte. Sie sagte zu den Hasen: „Er kommt bald wieder.“ Die Hasen guckten sie fragend an. Sie sagte: „Ganz bestimmt. In einer Woche ist Ostern.“An Ostern kam der kleine Hase. Die Hasen fragten: „Warum bist du weg gelaufen?“ „Weil ihr mir keinen Salat gegeben habt“, antwortete der kleine Hase. Am nächsten Morgen wachte das Mädchen auf. Die Mutter sagte: „Aufstehen. Ostereier suchen.“ Sie guckte vor die Tür. Da sah sie die zwölf Hasen. Sie sah, dass der verschwundene Hase wieder aufgetaucht war. Sie feierten glücklich bis spät in den Abend.

Ein kleiner Hase hoppelt auf der Wiese. Der Hase findet eine Blume. Der Hase findet eine Möhre. Der Hase sieht einen Fuchs. Der Fuchs will den Hasen essen. Der Fuchs sieht den Hasen. Der Fuchs rennt ihm hinterher. Der Hase hat den Fuchs „Mistkerl“ genannt. Der Hase rennt in seine kleine Höhle. Hinter der Höhle ist der Fuchs gegen eine Mauer geknallt.

Es war einmal im Zoo. Da lebten zwei große Löwen. Sie kuschelten. Dann kletterten zwei kleine Löwen auf die großen Löwen drauf. Ihnen machte es Spaß. Den großen Löwen machte das nichts aus. Dann kam der Zoowärter. Er wollte die Fensterscheibe putzen mit einem Lappen. Die Löwen spielten mit der Wolle. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Es war einmal ein Hof, der war arm. Aber sie hatten ein Pferd. Das hieß Flöckchen. Jetzt war es dunkel. Flöckchen hatte Angst. Das Tor öffnete sich und Flöckchen galoppierte in die Nacht. Am nächsten Morgen wachten die Bauern auf. Die Bäuerin wollte Flöckchen füttern. Sie erschrak, als sie sah, dass das Tor auf war. Flöckchen suchte nach einer neuen Freundin und trabte in den Wald. Da sah sie ein Reh. Flöckchen wieherte aber das Reh gab keine Antwort. Flöckchen sagte zu sich: „Vielleicht sollte ich doch nach Hause? Ja, ich gehe nach Hause.“ Die Bäuerin sagte zu Flöckchen: „Du darfst auf die Weide.“ Flöckchen schnaubte zufrieden.

Es waren drei Bären, die freuten sich auf Ostern. Sie warteten und warteten. Dann war es soweit. Sie holten ihre Körbchen. Dann gingen sie los. Sie haben Geschenke gefunden. Der kleine Bär sagte: „Guckt mal, was ich gefunden habe.“ Die beiden Bärengeschwister sagten: „Was ist denn hier los?“ Der kleine Bär sagte: „Da sind seltene Blumen.“ – „Ah“, sagten die beiden Bären. Dann gingen die drei Bären wieder nach Hause. Das war noch etwas weit. Aber sie fanden das Haus wieder. Sie hatten viel Spaß an Ostern.

Ein Gepard macht ein Wettrennen mit 9 Schnecken. Die 9 Schnecken sind ein Team. Der Gepard sieht vor sich einen Fluss. Der Fluss ist dreißig Meter breit. Der Gepard springt über den Fluss und gewinnt.

Sticken – auch für Jungs?

„JA! Darf ich noch eins machen? Darf ich das mit nach Hause nehmen? “

Zitate, nicht nur der Mädchen sondern vor allem auch von den Jungen aus der Klasse. Sie lieben das Sticken. Die Handhabung gelingt einigen auf Anhieb, manche benötigen Hilfe, aber alle haben Spaß und freuen sich über ein recht zügig zu sehendes Ergebnis. Das Sticken auf der Pappe ist eine Vorübung für das Nähen und das Sticken auf Stramin. Außerdem schult es die Auge-Hand-Koordination, die Konzentration und es beruhigt! Die immer gleichen Bewegungen und Abläufe gefallen den Kindern sichtlich. Schön!

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Immer findet Überraschung statt…

wenn man sie nicht erwartet hat. Als ich heute nach der Pause in die Klasse gehen wollte, musste ich die Augen verschliessen. Von irgend jemandem wurde ich hineingeführt, sollte dann die Augen öffnen und sah …

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… meine Schüler lustig durch die Klasse hüpfen (dieses Bild ist natürlich gestellt). Aber man sieht die Bank, die zwischen den Tischen hängt und darauf lauter kleine Päckchen mit Gräsern, Steinen und Trockenblumen, die Geburtstagskerze und ein Teebeutel „für den Geruch“

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und Briefe.

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Alles als Überraschung, in der Pause gesammelt, für MICH! Ich war richtig gerührt!! Vielen Dank ihr lieben! Es macht Spaß, mit Euch in die Schule zu gehen.

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Das -ie- taucht in diesem Brief nicht per Zufall in jedem Wort auf. Es war der Buchstabe der Woche! Deshalb haben wir dann auch in der letzten Stunde eine Spiele-Stunde gemacht. Ein Tag wie ein Geburtstag!

Das Lerntagebuch

Jeden Morgen nach der Freiarbeit schreiben alle Schüler in ihr eigenes Lerntagebuch. Anfangs übten wir, das Datum auf die erste freie Linie im Buch zu schreiben und das Buch immer von vorne zu öffnen. Das war für manche nicht selbstverständlich. Häufig waren die Einträge irgendwo zwischendrin, hinten oder kopfüber. Aber das klappt jetzt prima.

In das Lerntagebuch trägt jeder Schüler ein, was und womit er gearbeitet hat. Anfangs habe ich aufgeschrieben, was mir die Kinder diktiert haben. Aber mittlerweile schreiben sie alles selbst auf. Da die Kinder natürlich noch nicht alle Materialien und Hefte, in denen sie gearbeitet haben, sicher aufschreiben können, hängt an der Wand eine Liste mit den Namen und Bildern, so dass sie diese bei Bedarf abschreiben. Außerdem schreiben sie stets dazu, an welchem Buchstaben sie gerade arbeiten. Das Lerntagebuch dient als Übersicht für mich und die Schüler (Wurden alle Übungen zu einem Buchstaben gemacht? Welche Übung hat gefehlt? Welche kommt als nächstes?). Das Tagebuch dokumentiert den Lernweg, eigene Überlegungen, besondere Ereignisse und Ideen oder man kann darin notieren, was man auf jeden Fall am nächsten Tag machen möchte. Ich nutze das Tagebuch, um den Schülern Aufgaben aufzuschreiben oder Ziele zu formulieren (z. B.: „Ich muss morgen pünktlich in die Schule kommen.“ oder „Schreibe morgen sieben Wörter.“) Einem Portfolio ähnlich werden auch kleine Zettel eingeklebt – Wörter, Rechenaufgaben oder Bilder. Ich zeichne jeden Tag den Eintrag ab und spreche mit jedem kurz darüber.

Langsam schreiben manche Schüler kurze Sätze ins Tagebuch wie z. B. „Ich habe heute … gerechnet.“ Manche Schüler brauchen dafür noch Zeit. Aber in Zukunft werden immer öfter auch kleine Reflexionen eingetragen, wie z. B. „Das war heute gut“ oder „Heute habe ich … herausgefunden. Das war schwer.“ oder „Ich mache das so, wie machst du es?“ o. ä.

Über die Einträge sprechen wir im Morgenkreis. Wer mag, kann seine Arbeit vorstellen. Heute haben erstmals drei Schüler eine kleine „Geschichte“ vorgelesen. Eine Schülerin hat „Tiere mit H“ in ihr Tagebuch geschrieben und die Namen dann vorgelesen. Die Schüler sollen lernen, über das was sie tun, nach zu denken, sich das Getane in Erinnerung rufen und anderen davon erzählen. So lernen die Schüler voneinander und motivieren sich gegenseitig.

Vielleicht erscheinen die Einträge unsauber oder „hingeschmiert“. In der Tat haben die Schüler nur ca. 5-10 Minuten, um ins Tagebuch zu schreiben. Es ist keine Schönschreibübung, sondern die Dokumentation eines Lernfortschritts. Übungen, Fehlerkorrektur etc. findet in anderen Materialien und Arbeitsformen statt. Im Tagebuch sieht man den aktuellen Lernstand, auch den der Schrift oder des schriftlichen Ausdrucks. Es sollte deshalb auch nur „in Maßen“ darin verbessert werden. Wichtiger ist, dass die Schüler jeden Tag frei und unbeschwert ihre Arbeit dokumentieren. Für sich selbst, für mich und auch für die Eltern.

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Mathematik

Während der Freiarbeitszeit muss sich jedes Kind eine Arbeit suchen. In der Regel arbeiten die Kinder an der Erarbeitung der Buchstaben oder üben lesen. Aber manchmal finden Schüler die eingeführten Übungen in Mathematik so interessant, dass sie diese auch in der Freiarbeit fortführen. Das Finden und Lösen von Plus-Aufgaben mit zwei Würfeln war eine sehr beliebte Übung und es wurden ganze Seiten im Heft gefüllt. Und das an mehreren Vormittagen nacheinander.

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Es gibt Schüler, die sich im Zahlenraum bis 100 schon gut auskennen. Für das Hunderterbrett gibt es Arbeitsaufträge, bei denen bestimmte Zahlen auf die richtigen Felder gelegt werden müssen. Es entsteht ein Muster, das als Kontrolle dient. So weiß der Schüler: ich habe es richtig gemacht.

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Hier legt ein Schüler Perlen auf eine Unterlage. Dies in einem bestimmten Muster zu tun, gehört ebenfalls zu den mathematischen Kompetenzen. Es ist nicht immer leicht, ein Muster konsequent einzuhalten und erfordert höchste Konzentration.

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Adventszeit

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Unser Adventskalender stand unter dem Motto „Wir für Euch“. Es bedeutet, das nicht nur die Lehrerin für den Inhalt des Kalenders zuständig ist, sondern jedes Kind leistet einen kleinen Beitrag. Wir losten die Daten aus und überlegten uns ein paar Ideen für kleine Aktionen. Manche Kinder wollten mit ihren Freunden etwas gemeinsam machen, andere lieber alleine. Die ersten Tage gestaltete ich, damit die Kinder einschätzen konnten, was möglich ist: ein Gedicht, ein Lied oder eine kleine Geschichte konnte in den Säckchen stecken. Leider hatte ich nicht immer meine Kamera dabei, so dass ich nicht alle Aktionen fotografieren konnte. Das ist schade, denn ich muss sagen: sie waren alle toll. Keiner vergaß sein Datum, die Ideen waren so vielfältig und selbst die vermeintlich kleinste Aktion wurde von den Mitschülern mit Freude und Wertschätzung entgegen genommen. Ich war beeindruckt. Durch diese Aktion wurde die Adventszeit auf eine sehr schöne Art bereichert und die Klassengemeinschaft, die ohnehin sehr angenehm ist, noch weiter vertieft. Ich danke an dieser Stelle den Eltern, die im Hintergrund sicherlich bei dieser wunderbaren Umsetzung geholfen haben.

Nachfolgend nun ein paar Impressionen aus der Adventszeit 2013.

SAM_0679 „Wer ist heute dran?“ – eine sehr spannende Frage. Sobald die Nachricht aus dem Kalender entziffert war, kam die Überraschung.

SAM_0632 SAM_0631 Janne und Lena bescherten Kekshäuschen und wir sangen gemeinsam das Lied „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“

SAM_0658 SAM_0657 Annalena hatte ein Bild gemalt, das den Klassenraum weihnachtlich schmückte.

SAM_0635 SAM_0640 SAM_0641 Moritz und Tim hatten Kekse gebacken.

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Finn kam als Nikolaus verkleidet und wir sangen „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“.

SAM_0668 Karanveer brachte Gummibärchen mit.

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Julian hatte einen Fensterstern für das Klassenzimmer gebastelt.

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Lea hat uns Kekse gebacken.

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Nils hatte ebenfalls eine ganze Kiste mit Keksen dabei.

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Darleen sang alle vier Strophen von „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ für uns.

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 Marco bastelte ein kleines Papphäuschen, das alle Kinder ebenfalls basteln konnten.

Außerdem haben wir jeden Morgen die Kerzen angezündet und eine Geschichte aus dem Buch „Merope das Sternenkind“ vorgelesen. Trotz aller Aktionen war die Adventszeit so besinnlich wie möglich – obwohl den Kindern die Aufregung anzumerken war.

Danke an dieser Stelle an Frau Fusenich für den schönen Adventskranz.

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Kunstunterricht

Der Kunstunterricht ist meine persönliche Leidenschaft und ich bin immer wieder so erstaunt, was man mit so jungen Kindern für tolle Kunstwerke herstellen kann. Die Techniken sind zwar zum Teil sehr einfach, aber umso wirkungsvoller. Wir haben bisher ganz verschiedene Materialien ausprobiert.

Herbstbäume

Wasserfarben, mit Herbstfarben bemalte Puzzleteile. SAM_0547 SAM_0554 SAM_0553 SAM_0552 SAM_0551 SAM_0550 SAM_0549 SAM_0548

Obstkörbe

Collagen aus selbstgefärbtem Papier, Papierflechten und Seidenpapier SAM_0556 SAM_0558 SAM_0557

Was sonst noch so im Unterricht geschieht

Morgenkreis mit unserer Praktikantin, Nastassja Müller. Es war schön, sie in der Klasse zu haben. SAM_0425 Marco hat ganz viele Blätter mitgebracht, damit wir die Farben des Herbstes sehen können. Einige schöne haben wir direkt gepresst. Und: welch ein Zufall: es waren Ahornblätter und der Buchstabe der Woche das A! Das passt ja prima.

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Tim übt die Zahlen – er möchte endlich auch einen Aufkleber bekommen als Lohn für eine fertige Mappe.

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Karanveer arbeitet mit der Lesedose zum Buchstaben der Woche. Alles Wörter, in denen das A vorkommt. Er kennt nicht alle Buchstaben, aber viel mehr als die, die wir schon näher kennen gelernt haben. So kann er über das Überlegen darauf kommen, dass Apfel hinten ein L hat (das kennen wir), Affe ist ganz kurz, Ananas hat die meisten A’s usw. Wenn ich dann bestätige, dass er die richtige Lösung gefunden hat, ist er stolz. Dann spielen wir ein Tauschspiel und nach und nach kann er sich immer mehr Buchstaben merken.

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In der Freiarbeit darf man sitzen, wo man will. Am liebsten bei denen, die das gleich machen, wie man selbst.

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Mit den Goldenen Perlen kann man Zahlen darstellen – auch große Zahlen. Diese Schüler spielen das Tauschspiel: für 10 Einer bekommst du einen Zehner, für 10 Zehner bekommst du einen Hunderter. Wieviele Perlen sind es also insgesamt? Die Aufgaben werden verteilt und es kommt darauf an, dass jeder seine Aufgabe gut macht, um das Ergebnis heraus zu bekommen. Das ist garnicht so einfach, wenn doch alle am liebsten alles machen möchten… Hier waren es drei Hunderter, vier Zehner und fünf Einer. Das die Zahl nun 345 heißt, nehmen die Kinder mit Staunen zur Kenntnis! Dann müssen Perlen und Karten einsortiert werden und das Spiel beginnt von vorne.

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Schreiben lernen

Jetzt, da wir wissen, warum wir schreiben lernen, geht es auch gleich mit noch mehr Motivation los. Mit der Anlauttabelle und den Buchstaben des beweglichen Alphabets, die helfen. Dann werden die Wörter ins Delfinheft geschrieben. Heute sprechen wir auch darüber, dass es „Silbenkönige“ gibt: die Vokale A, E, I, O und U. Sie sind in JEDER Silbe vorhanden. „Merkt euch diese Regel – es gibt nicht sehr viele Regeln, die so verlässlich sind, wie diese.“ sage ich. Silbenkönige sind blau. Alle anderen Buchstaben sind rot. Wenn du die Anzahl der Silben klatscht, dann müssen auch genau so viele Silbenkönige da sein. Vor allem das E wird nämlich gerne vergessen… Ob die Kinder das Wort „Silbenkönig“ nach den Ferien noch wissen??

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Hier werden gerade Bildkarten heraus gesucht, die unseren Buchstaben der Woche enthalten. Im Kreis werden die anderen gefragt: „Wo hörst du das M – vorne, in der Mitte oder hinten?“ Sie machen das sehr gewissenhaft und kontrollieren mit der Anlauttabelle, ob sie auch den richtigen Buchstaben meinen – M wie Maus nämlich.

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Nils, der Erzähler, oder: warum wir schreiben lernen müssen

Heute hatte Nils sein Scherenheft fertig gestellt – ein Heft mit 16 Seiten, auf jeder Seite gab es eine Aufgabe zum Ausschneiden und Aufkleben. Seit Beginn des Schuljahres arbeiten die Kinder daran. Stolz kam er in den Morgenkreis: „Soll ich euch mal was vorlesen?“ Und so begann eine Erzählzeit, die von alles Mitschülern mit Spannung verfolgt wurde. Zu jedem Bild fiel Nils eine lustige oder auch nachdenkliche Geschichte ein. Und alle Kinder waren eine lange Zeit ganz Ohr. Plötzlich der Ausruf von Lena: „Ich weiß, was wir machten könnten: wir könnten die Geschichten ja auch aufschreiben!“ – Genau auf diesen Punkt hatte ich gewartet: das das Schreiben lernen Sinn macht und endlich klar wird, warum wir schreiben lernen! Eine Sternstunde des sich selbst entwickelnden Unterrichts.

SAM_0432 SAM_0433 SAM_0434 SAM_0435Die neue Rutsche ist da!

SAM_0406 SAM_0408 SAM_0403 Direkt nach dem Ausflug zum Windpark, als wir auf den Schulhof zurück kamen, stand sie da, die neue Rutsche! Welch‘ ein Spaß und ein Glück, dass die Erstklässler erst einmal ganz alleine das Vergnügen genießen konnten. Leider war der Hügel ziemlich matschig und so waren die Spuren der gerutschten Kinder im ganzen Schulhaus nicht zu übersehen… Entschuldigung an Frau Resch – das darf nicht wieder passieren.

Wenn wir einen Ausflug machen

Am liebsten frühstücken wir gemeinsam…

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Besuch im Windpark

Gemeinsam mit den Blumenkindern des Kindergartens Rappelkiste in Gödenroth besuchten wir im September den Windpark Beltheim/Gödenroth. Vorher hatte uns Herr Lengsdorff von der Firma JUWI in einem kurzweiligen Vortrag erklärt, wie ein Windrad gebaut wird. Auch beantwortete er geduldig alle Fragen. Manche Kinder wußten wirklich schon ganz schön viel darüber, wie ein Windrad funktioniert. Mit dem Bus gelangten wir in den Wald zum Windrad. Zufälligerweise war auch ein Monteur dort, so dass wir in die Anlage hinein gucken konnten. Die Schrauben, die das Rad mit dem Fundament verbinden, sind so groß wie die Faust eines Kindes! Wenn man nach oben guckt, kann man ein Ende sehen – so groß ist das Windrad. Selbst, als wir uns alle an den Händen fassten, reichten wir nicht einmal rundherum. SAM_0380 SAM_0360 SAM_0357 SAM_0370 SAM_0366 SAM_0402 Das schöne Wetter nutzten wir für einen Spaziergang zurück zum Bus. Es war ein interessanter Tag und eine schöne Gelegenheit, unsere Freunde aus dem Kindergarten wieder zu sehen.

Markttag

Der Buchstabe der Woche ist das „A“ wie Apfel oder Ananas. Auch in Banane finden sich viele „a’s“. Ein guter Grund, um auf den Markt nach Kastellaun zu fahren, um Obst zu kaufen. Jedes Kind hatte den Auftrag, erst einmal zu gucken, was es überhaupt auf dem Markt zu kaufen gibt. Dazu machte sich jeder eine kleine Notiz auf einem Zettel. Das war gar nicht so einfach, denn es regnete und die Zettel wollten wegfliegen. Danach hatte jedes Kind einen Euro, um Obst für einen Obstsalat zu kaufen. Da musste man sich entscheiden und manch‘ einer war überrascht, wie viel man für einen Euro kaufen kann. Geduldig wog die Marktfrau jeden Apfel und jede Birne ab, bis kein Geld mehr übrig blieb. Mirabellen und Trauben waren besonders beliebt – für einen Euro gab es mindestens zwei Hände voll. Die Bananen bekamen wir am Ende sogar geschenkt! DSCF9788 DSCF9786 DSCF9794 DSCF9793 Leider konnten wir wegen des Regens nicht auf den Spielplatz. Das war schade. Wir nahmen also einen Bus bis nach Hollnich. Von da aus wanderten wir die 2 km in die Schule zurück. Anhand ihrer Notizen konnten die Kinder erzählen, was sie auf dem Markt gesehen hatten – und das war eine ganz Menge. SAM_0424 Die drei Artikel lernen wir dazu und sortieren die Obstsorten danach. „Die“ gibt es am meisten! Morgen werden wir das Obst zu einem leckeren Salat verarbeiten. (Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, um das zu fotografieren… Aber es war lecker)

Waldtag

Wir gehen jede Woche einmal raus. Wenn es das Wetter erlaubt, verbringen wir den Vormittag im Wald. Leider hat es heute sehr geregnet, so dass wir zur Schutzhütte gewandert sind, um wenigstens im Trockenen zu frühstücken. Dann hörte der Regen auf. Unter einigen Steinen fanden wir interessante Krabbeltiere: Steinkriecher, Kellerasseln und Spinnen. Beim Schnitzen entdeckten wir in einem Ast einen „Geheimgang“ und an dessen Ende eine kleine Made! Im Unterholz entdeckten wir die Häuschen der „Dummels“ wieder, die wir schon in der Kindergartenzeit gesehen hatten. Die kleinen Wichte selbst haben wir nicht gesehen – sie verschwinden, wenn sie Kinderlärm hören. Danke an die beiden Mütter, die unsere Ausflüge durch ihre Begleitung möglich machen! (Dank an Frau Hetzert für die Fotos) image2 image3

Zwei Wochen schon…

Zwei Wochen sind bereits vergangen und wir haben schon ganz schön viel erlebt! Manchmal werde ich gefragt, warum man eigentlich lesen lernen muss. Auch schreiben zu lernen ist mühsam und dauert lange. 26 Buchstaben und 9 Zahlen – das sind viele Wochen, wenn man jede Woche eine Zahl und einen Buchstaben kennen lernt. Aber bereits am ersten Tag lernten die Kinder das Wort „Wort“, dann „Welt“ und dann „wir“ – denn darum geht es: um die Wörter, diese Welt und schließlich um unsere kleine Gemeinschaft hier in Gödenroth. Und wer, wie eine Fliege an der Wand entlang gehen kann, der kann auch lesen und schreiben lernen. SAM_0270 SAM_0271 SAM_0269 In der Freiarbeit am Morgen kann jeder für sich arbeiten. Oder mit seinen Freunden gemeinsam. Auch den Ort darf man sich aussuchen, wo man sitzen möchte. Nur leise soll es sein, denn sonst kann man sich nicht konzentrieren. Dann fällt die Arbeit schwer und man kann nichts lernen. Danach im Morgenkreis, muss jeder erzählen, was er an diesem Morgen gearbeitet hat. Und was einem noch so einfällt. SAM_0299 SAM_0297 SAM_0296 SAM_0295 SAM_0277 SAM_0276 SAM_0275 SAM_0274 SAM_0273 SAM_0272

Willkommen in der Grundschule –

wir begrüßen zwölf neue Mitschüler

Einschulung 1

Berichte über die ersten Tage und Wochen in der Schule unter „Die Klasse von Frau Hey“

Der erste Schultag – Willkommen, liebe Erstklässler!

Der Kalender ist eingestellt und alle Materialien an Ort und Stelle. Aufgeregt sind sicher alle an diesem Tag: meine 12 Ersties, die Eltern, Großeltern und nicht zuletzt ich. Aber auch die Schauspieler der zweiten Klasse, die das Theaterstück „Vom Löwen der nicht schreiben konnte“ einübten und vorführen. Nach dem Gottesdienst versammeln sich alle in der Aula um dem Theater zu lauschen.

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Aufräumen, aufräumen…

Für mich blieb in den Ferien einiges zu tun. Kaum waren die Großen ausgezogen, mussten die Tische und Stühle einmal quer durch das Schulhaus umgezogen werden. Die kommenden Viertklässler wohnen am anderen Ende der Schule, die Stühle und Tische für Erstklässler waren ebenfalls am anderen Ende der Schule. So hatte Herr Steffens einiges zu tun. Als ich in den Ferien in den Klassenraum kam, sah es so aus: DSCF9658 DSCF9657 Ich nutzte die Gunst der Stunde und räumte auch gleich noch alle Schränke auf. Um einen Überblick zu bekommen, lagerte ich erstmal alles auf die Tische und in die Abfalleimer. Materialien und Bücher für Viertklässler kamen in Kisten, Zweit- und Drittklässler-Material in die Schränke. Alles, was ich für die erste Klasse brauchen würde, räumte ich aus den auf meinem Dachboden gelagerten Kartons in einen der Schränke und baute die Arbeitsmaterialien in den Regalen auf. Im Sommerschlussverkauf fand ich für ganz wenig Geld die gemütlichen Sitzkissen. So sieht der Raum schon wieder richtig gemütlich aus. DSCF9664 DSCF9665

Abschied von den GROSSEN

Plötzlich war es soweit. Die Abschiedsfeier der Viertklässler war ein tolles Fest, auch wenn am Ende auch wieder Tränen flossen. Ein tolles Programm wurde von allen Klassen gezeigt und dann hieß es Abschied nehmen. Hier einige Impressionen: DSCF9622 DSCF9616 DSCF9615 DSCF9651 DSCF9650 DSCF9623

Malwettbewerb 2013 – Natur entdecken

Das sind unsere Beiträge.

Wir haben mit Jaxon-Ölkreiden Pflanzen nach Bildern von Rousseau gemalt. Dabei haben wir uns den Fokus und die Tiefenwirkung, Vordergrund und Hintergrund der Bilder sowie Licht und Schatten angesehen. 
Die Öl-Kreide wurde mit Baby-Öl verwischt, die Farben gemischt und so wunderbare Effekte erzielt. Zum Teil sind Pflanzen oder Tiere wie in einer Collage eingefügt worden. Insgesamt haben wir fünf Wochen lang an diesen Bildern gearbeitet.

Ob jemand von uns gewinnt?

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Wir machen erste Skizzen, um Ideen zu sammeln.
 

Klassenfahrt 2012 auf die Burg Waldeck

Hier schreiben die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4 über ihre Erlebnisse auf der Klassenreise. Die Wanderung Am Dienstag, den 11. 9.2012, sind wir, meine Klasse und ich, von Gödenroth zum Schwabenhaus der Burg Waldeck gewandert. Nicht zu vergessen: es waren 12 km ein Weg. Gut, dass wir unsere Wanderstöcke mit hatten. Diese haben wir auch als Stütze gebraucht. Als wir im Baybachtal gegangen sind, waren dort voll enge Wege und manchmal ging es steil bergab. Wir mußten auch ein bisschen klettern, um wieder auf den Weg zu kommen. Unterwegs haben wir ein Reh, eine Blindschleiche und einen toten Feuersalamander gesehen. Was voll schön war: wir sind an drei kleinen Wasserfällen vorbei gegangen. Frau Hey und Frau Hojer-Weber waren voll mutig und hielten auch, wie wir, super durch. Wir sind von der Schule in Gödenroth zur Burg Waldeck gewandert, über Felsen, Brücken, Schluchten und natürlich über Matsch. Einige von uns sind ausgerutscht. Wir sind insgesamt 12 km gewandert. Irgendwann sind wir angekommen. Der Weg war sehr anstrengend. Aber das war nicht alles. Am nächsten Tag sind wir wieder gewandert und am nächsten Tag wieder. Am dritten Tag haben wir eine Nachtwanderung gemacht. Alle hatten Beinweh, als sie nach Hause kamen. Geocaching Am Donnerstag haben wir Geocaching gemacht. Wir sind von unserem Haus in Richtung Wald gegangen. Wir sind an einem Bach rüber gesprungen und den steilen Weg nach oben gerannt, da mussten wir schon wieder runter rutschen. Dann standen wir vor einer alten Dampfwalze, die wohl in einer Hexennacht hier heruntergefallen war. Herr Hey, der uns leitete, hatte ein GPS-Gerät. Als er „Stop“ rief, blieben wir alle stehen und suchten den Schatz. Alle waren gespannt und suchten, doch niemand fand ihn. Dann ist Aenn in die Maschine rein gekrabbelt und suchte mit der Taschenlampe. Sie suchte so eine runde magnetische Dose aus Metall. Und, siehe da, sie hatte es gefunden. IN der Dose lag ein Feuerzeug. Das haben wir rausgeholt und einen kleinen Schlüsselanhänger zum Tausch reingelegt. Es hat einen Riesenspaß gemacht. Dann gingen wir direkt im Bach zurück. Da lag sogar noch ein Traktor. Am vorletzten Tag haben wird den Baybach überquert auf einer Slackline. Jürgen war auch dabei. An der Slackline angelangt hat Jürgen manchen Kindern gesagt, dass sie sich hinsetzen sollen. Julian Fusenich ist in das Wasser reingefallen, bevor es richtig angefangen hatte. Jürgen sagte, dass er den Vorteil hat, dass er nicht noch nasser werden kann. Aber für ihn war die Bachüberquerung dann doch noch lustig. Alle hatten Spaß. Das ganze hat ungefähr eine Stunde gedauert. Auch der Rückweg war cool, weil wir den ganzen Berg, den wir vorher runtergegangen sind, wieder hochlaufen mussten. Wir fanden ein Schwungseil . Fast alle haben sich von einen Seite des Weges auf die andere Seite geschwungen. Die Burgruine Wir waren bei der Ruine der Burg Waldeck und entdeckten eine zerbrechliche alte Kirche. Sie war ein ganz eingefallen. Wir haben ein bisschen Bogenmaterial mitgenommen. Und wir haben einen tiefen, alten Brunnen gesehen. Er könnte sicher 30m tief sein. Er sah echt ekelhaft aus. Früher haben die Menschen das Wasser daraus getrunken. Eines Abends saß ich mit meiner Klasse am Lagerfeuer. Wir hatten Gruppen, die immer eine nach der anderen zur Nachtwanderung ging. Als die erste Gruppe gegangen ist, da ging auf einmal ein kleiner Fuchs am Haus vorbei. Theresa hat als erstes gesagt: „Hund… Nein… Katze… Nein: Fuchs!“ Ja, und dann hat sie gerufen: „Da ist ein Fuchs.“ Er schlich an unserem Haus hin und her und guckt neugierig zu uns herüber. Wir dachten erst, der Fuchs will unsere Schuhe haben. Aber er verschwand einfach in der Dunkelheit. Wir haben noch ein paar schöne Lieder aus der Mundorgel gesungen. Das war der erste Fuchs, den ich gesehen habe. Das vergesse ich nie wieder. Eines Tages waren wir, die Zumpelklasse, bei der Burg Waldeck am Schwabenhaus an einem großen Feuer. Nirthak hat uns allen die „Grüne Energie“ gegeben. Und wir heißen Asereht, Revilo, Neb, Ave, Enilec, Vatsug, Akinna, Nnea, Nailuj, Nailuj, Dalw, Cram, Anelanna, Anerol, Salocin, Kire, Ainival und Ennasus. Und wir Zumpels haben alle jede Nacht eine grüne Energie bekommen, womit wir Kraft bekommen. Ohne grüne Energie würden wir garnicht leben können. Am Ende der Klassenfahrt hat mein Zumpel-Zimmer sogar gewonnen, weil wir am meisten aufgeräumt haben. Das war sicherlich die grüne Energie, die uns Kraft gegeben hat. Wir haben eine Kerze gewonnen. Nur durch die grüne Energie. Am Donnerstagnachmittag sind wir bis zum Baybachtal gewandert. Und dann sind wir in den Bach gegangen. In der Zeit hat Jürgen das Seil gespannt und dann haben wir uns in einer Reihe aufgestellt. Wir sollten den Bach an nur einem Seil überqueren. Dafür mussten wir uns über Kopf an das Seil hängen, die Beine über dem Seil kreuzen und uns mit den Händen vorwärts ziehen. Ich war erster und ich habe es geschafft. Nach mir war Julian B. und er hat es auch geschafft. Ben hat es auch geschafft. Alle Jungen und Theresa haben es geschafft. Annalena und Annika haben sich auch getraut, aber sie haben es nur bis zur Mitte geschafft. Die Dienste Im Schwabenhaus Jeden Morgen, Mittag und Abend gab es einen Dienst, der den Tisch decken und auch wieder abräumen musste. Der Küchendienst, so nannten wir ihn, hat uns auch sehr oft Sachen gekocht und auch einen Obstsalat geschnibbelt. Auch das Abwaschen hat der Küchendienst übernommen. Am ersten Tag gab es erstmal leckere Kuchen von den Müttern. Am Abend gab es kann köstliche Lasagne von Frau Fusenich. 2. Tag: Das Frühstück war sehr gut: es gab Nutella, Marmelade, Nusspli, Butter, Käse und Wurst. Ausnahmsweise gab es sogar Crepes, die Frau Ank für uns gemacht hatte. Am Mittag gab es wieder Lasagne, wir wir am ersten Tag nicht alles aufgegessen haben. Aber es gab auch noch Salat und Nachtisch: einen leckeren Obstsalat mit Sahne. Das Abendessen hat uns besonders gut geschmeckt, weil wir gegrillt haben. Ben hatte nämlich Geburtstag. 3. Tag: Das Frühstück war wie immer, sehr lecker. Zum Mittag gab es dann Rührei mit Kartoffelpürree und Salat. Zu Abend gab es Toast Hawaii. Zum Nachtisch gab es Bananenquark. 4. Tag: Nach dem Frühstück mussten wir packen und aufräumen. Dann fuhren wir wieder nach Hause. Burgruine Am Mittwoch war ich bei der Burgruine und bei dem Brunnen. Ich war auf dem Burghof und habe die Unterburg und die Oberburg gesehen. Der Brunnen war sehr tief, ungefähr 300 m. Die Burg war sehr groß und es gab auch Abgründe. Ich habe auf der Burgruine einen Haselnussast abgemacht. Ich habe für Marshmallows geschnitzt. Es haben sich dabei zwei von uns verletzt und mussten einen Verband drum haben. Ich habe auch einen Bogen und Pfeil von Herrn Merg bekommen. Die meisten haben sogar drei gemacht. Wir haben an meinem Geburtstag gegrillt. Meine Mama, Papa, Oma, Opa und Lilly waren da. Meine Mama hat uns den CD-Spieler mitgebracht und dann haben wir Musik gehört. Mein Papa hat die Würstchen mitgebracht. Mein Papa hat mit uns Bögen gebaut und für das Seil für die Bögen hat er Wurstkordel verwendet, die er auch mitgebracht hat. Er hat da, wo das Seil oben und unter herein kommt, Kerben gemacht, er hat Pfeile gebaut und manche Kinder haben mich gefragt, ob ich ihnen in den Bogen oder in den Pfeil ein Schlangenmuster machen kann. Eigentlich nur der Nicolas und der Gustav. Beim Nicolas habe ich ein Schlangenmuster in den Bogen gemacht und bei dem Gustav wollte ich eigentlich ein Schlangenmuster in den Pfeil machen. Der Frisiersalon Am 2. Tag haben alle Mädchen Frisör gespielt. Frau Hojer-Weber hatte ein Glätteisen dabei. Alle Mädchen haben sich die Haare glätten lassen. Und den Jungs ist das garnicht aufgefallen. Es hat sehr, sehr lange gedauert, weil ein Mädchen erst überlegen musste, ob sie sich die Haare glätten lassen will. Dann hat sie sich doch die Haare machen lassen. Wir haben bestimmt drei Stunden gebraucht. Danach haben wir Topmodel gespielt und drei kamen in die nächste Runde. Aber alle bekamen einen Preis. Wir hatten sehr viel Spaß. Schachpartie mit Franz Am Mittwoch haben wir Franz getroffen. Es war ein schönes Gefühl, ihn wieder zu sehen. Er freute sich auch. Später lud er Theresa zu einer Schachpartie ein. Es war ein spannendes Spiel, doch am Ende gewann niemand, die alle Kinder sollten zur Burgruine Waldeck wandern. Doch am Mittwoch spielten die beiden wieder. Diesmal gab es einen Gewinner: Theresa hatte das Spiel am Ende für sich entschieden. Sie freut sich und ein Lachen huschte über ihr Gesicht. Franz gratulierte ihr und forderte eine Revanche. Diese Spiel war auch interessant. Beide konzentrierten sich sehr. Das Mädchen gewann schon wieder. Franz lobte sie: „Du spielst sehr gut Schach für dein Alter.“ Trotz der Niederlage konnte er noch lachen. Geschafft Am Donnerstag wanderte die Klasse 4 vom Schwabenhaus zum Baybach, denn wir wollten ihn mit einem Seil überqueren. Doch in der Mitte der Strecke hielt plötzlich der Wildnispädagoge Jürgen an. Er sagte:“Hier seilen wir uns ab.“ Der Mann zeigte auf den Abhang und sprach zu Erik: „Ich binde hier das Seil fest. Gehe du dann damit nach unten.“ Manche Kinder hatten Angst, den steilen Hang hinunter zu klettern. Sie hatten nur das Seil, um sich daran fest zu halten. Doch sie nahmen ihren ganzen Mut zusammen, probierten es und jeder schaffte den Abstieg. Am Anfang der Klettertour wurden wir gefragt, ob auch jemand ohne Seil hinunter steigen würde. Ich traute mir das zu. Als alle unten angekommen waren, war es meine Aufgabe, das Seil zu lösen und ohne Hilfe hinab zu steigen. Jürgen zog das Seil ein und ich begann vorsichtig nach unten zu klettern, indem ich mich ab und zu an einem Baum festhielt. Als ich unten angekommen war, konnten wir den Ausflug in Richtung Baybach fortsetzen. Reh und Eichhörnchen Am 11. 9.12 sind wir auf Klassenfahrt gefahren. Dort haben wir ein Reh gesehen. Das Reh ist auf einer Wiese hin und her gesprungen. Es hat auch gebuckelt. Am Mittwochmorgen haben wir bemerkt, dass wir auch noch andere Mitbewohner haben. Ein Eichhörnchen ist nämlich jeden Morgen und Abend um die selbe Uhrzeit gekommen. Es ist immer die Stromleitung entlang gelaufen, genau vor unserem Fenster. Manchmal kam das Eichhörnchen auch am Mittag über die Stromleitung. Einmal habe ich es mit einer Nuss im Maul gesehen, aber man konnte nicht sehen, was das für eine Nuss war. Als es von der Stromleitung in den Baum sprang, konnte man es immer noch sehen. Nachtwanderung Wir haben eine Nachtwanderung gemacht. Der Mann, der sie aufgebaut hat, hieß Jürgen. Wir mussten uns in 4er Gruppen aufteilen. Während die erste Jungen-Gruppe los ging, saßen die anderem am Feuer und haben gesungen. Als die Jungen zurück kamen, mussten die Mädchen zusammen gehen, weil es sonst zu lange gedauert hätte. Es war schon sehr spät und wir waren müde. Der Weg war mit ein paar roten Lichtern ausgeschildert. Erst sind wir mit allen losgegangen, dann ist Jürgen weg gegangen. Drei Mädchen haben dann Angst bekommen und sind an das Lagerfeuer zurückgegangen. Wir anderen sind losgegangen und haben die Lichter gesucht. Einmal haben wir gar kein Licht mehr gesehen und haben nach Jürgen gerufen. Er sagte: „Geht einfach geradeaus.“ Später ging es in die Bäume, da hatten wir unser Ziel erreicht und wir durften uns alle einen Negerkuss holen. Danach sind wir wieder ans Lagerfeuer gegangen und die letzte Gruppe ging los. Geocaching Am zweiten Tag haben wir Geocaching gemacht. Wir mussten durch den Bach gehen. Der war nicht sehr tief. Als wir ankamen, war da eine alte Dampfwalze. Die lag im Bach. Sie ist bei einer Hexennacht vom Berg runtergeschubst worden. Der Schatz war rechts von der Riemenscheibe. Gefunden haben wir eine IKEA Schachtel aus Metall mit einem Magnet dran. Darin war ein Feuerzeug und eine Liste mit den Namen von denjenigen, die auch den Schatz gefunden haben. Ein wenig weiter weg war ein Staudamm aus Metall. Als der Schatz endlich gefunden war, rannten alle los und Erik fiel in den Bach. Aber er war nicht ganz nass, nur zur Hälfte. Als wir am Dienstag durch den Wald gewandert sind, habe ich auf dem Waldboden eine Blindschleiche gesehen. Die Blindschleiche war sehr schön. Ich nahm sie auch auf die Hand. Ihre Haut fühlte sich cool an. Jeder hat sie gesehen. Sie hatte eine kleine Zunge. Als wir am Mittwoch mit Freu Hey, Wlad, Marc, Julian und mir die Burg Waldeck besichtigen wollten, habe ich auf dem Boden einen toten Feuersalamander gesehen. Wir haben ihn ins Gras gelegt. Wir waren uns nicht sicher, ob er wirklich tot war. Als wir wieder zurück kamen, bin ich sofort zum Feuersalamander gerannt. Da hab ich herausgefunden, warum er tot ist: er hatte einen Pieks in den Schwanz bekommen. Ich habe ihn zu den anderen gebracht. Alle sind gekommen und haben ihn angeguckt. Manche haben ihn fotografiert. Ich habe ihn abgemalt. Bilder folgen! 

Die Schneemänner nehmen Aufstellung

Schneemänner ganz groß !

3. Klasse

Ritter haben Waffen (von Julian, Mai 2011)

Oliver lernt Cart fahren                                                                                    17. Mai 2011 Es war einmal ein Junge, der hießt Oliver. Er wollte Cart fahren. Aber der Papa und die Mama ließen ihn nicht. Doch irgendwann haben sie es satt. Papa sagte: „Am Samstag fahren wir zum Cart.“ Endlich ist es soweit: Heute fahren wir zum Cart. „Jetzt sind wir da.“ sagt Papa. Man sieht ganz wenige Leute. Und dann suchen sie den Leo. Jetzt haben sie ihn entdeckt. Er ist hinter dem Anhänger. Sie gehen zu Leo. Leo hat ein Cart für Oliver vorbereitet. Saskia kommt und fährt das Cart um die Hütchen. Oliver lernt bremsen und schließlich darf er den Parcour fahren. Auf einmal ist Phillip in den Zaun gefahren. Leo und alle anderen laufen zu ihm. Ihm ist nichts passiert. Sie machen den Dreck weg. Danach ist Phillip ganz langsam gefahren. von Oliver Der vergessliche Lehrer                                                                          15. April 2011 Vorgestern hatten wir Sport. Wie üblich gingen wir ins Rathaus. Dann stellten wir uns in eine Reihe. Aber dann merkte unser Sportlehrer, dass er seinen Schlüssel vergessen hatte. Also mussten wir zurück gehen. Aber manche wollten da bleiben. Aber unser Sportlehrer sagte: „Nein, weil das Rathaus genau an der Hauptstraße ist.“ Als wir dann zurück gingen, habe ich beschlossen, einen Bericht darüber zu schreiben. von Eva

Wie es ist, in der Schule zu schlafen…

Erlebnisse der Klasse 2 in der Lesenacht und am Tag des Buches am 7. und 8. April 2011

Unsere Klasse 2 hatte eine Lesenacht in der Schule. Wir hatten als erstes auf dem Schulhof gespielt bis es Abend wurde. Dann hatten wir gegessen. Danach sind wir Zähne putzen gegangen. Dann haben wir uns hingelegt. Frau Hey hat uns drei Bücher vorgelesen: der Grüffelo, Pippi Langstrumpf und das 99. Schaf. Am nächsten Morgen war Tag des Buches. Als erstes haben wir gefrühstückt. Dann mußten wir uns schnell anziehen, weil der Bus kam. Dann sind wir in die Aula gegangen. Alle Klassen haben etwas aufgeführt. Die Flöten AG und die Trommel AG waren auch dabei. Der Lesekönig der 1. Klasse war René und Eva aus der 2. Klasse. Leon war Lesekönig der 3. Klasse und Luisa aus der 4. Klasse. von Celine Letzte Woche Donnerstag hatte unsere Klasse eine Lesenacht. Unsere Lehrerin hat uns drei Geschichten vorgelesen. Wir haben in der Schule übernachtet, weil am nächsten Tag der Tag des Buches war. Der Tag des Buches ist nämlich ein Fest. Es gibt in jeder Klasse eine Lesekönigin. In unserer Klasse war ich die Lesekönigin. Danach haben wir Hänsel und Gretel aufgeführt und noch „Barab bab ba“. von Eva Die 2. Klasse hatte eine Lesenacht, weil am nächsten Tag der Tag des Buches war. Am Donnerstag war die Lesenacht in der Grundschule Gödenroth. Es war toll. Ich konnte gut schlafen. Ich habe „geblaydet“. Das Buch „Der Grüffelo“ ist lustig. Am Morgen haben wir Müsli gegessen. Es war lecker. Wir hatten viel Spaß. Am Tag des Buches habe ich mir 2 Bücher gekauft. von Julian B. Wir durften am Donnerstag in der Klasse 2 schlafen, weil am Freitag Tag des Buches war. Ich fand das gut. Ich fand es gut, dass wir draußen spielen durften. Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Sauce. von Wladislaw Unsere Klasse 2 hat eine Lesenacht gemacht. Wir haben sehr schön mit der Frau Schmidt gespielt. Wir wollten noch in den Wald, aber wir hatten keine Zeit. von Annika Am letzten Donnerstag haben wir in der Klasse geschlafen, weil am nächsten Morgen Tag des Buches war. Dann haben wir uns erst Müsli gemacht und haben wir uns die Zähne geputzt. Dann durften wir raus spielen gehen. Dann haben wir ein bisschen gefeiert. Dann kam meine Mutter und hat mich abgeholt. von Joana Alle Kinder der Klasse 2 haben in der Schule geschlafen. Wir haben gespielt, gegessen und gelesen. Morgens haben ein paar Kinder Essen gemacht. Dann haben wir gegessen. Dann war Tag des Buches. Dann haben wir geflötet und dann haben wir gehört, wir die Zweitklässlerin gelesen hat. Sie war Lesekönigin. Da hat sie ein Urkunde und ein Buch gekriegt. von Annalena Die 2. Klasse hatte am Donnerstag eine Lesenacht. Um 17:00 Uhr kamen wir wieder in die Schule. Wir haben es gemacht, weil am Freitag Tag des Buches war. Frau Hey hat uns „Der Grüffelo“, Pippi Langstrumpf und das 99. Schaf vorgelesen. Dann sind wir eingeschlafen. Als wir einschlafen wollten, hat einer die ganze Zeit geklopft. Wir haben versucht, heraus zu finden, wer die ganze Zeit geklopft hat, aber wir haben nicht herausgefunden, wer es war. Am nächsten Tag war Tag des Buches. Von der 2. Klasse war Eva die Lesekönigin. Sie hat „Feen fangen“ vorgelesen. von Lavinia Die Lesenacht der 2. Klasse war am Donnerstag Nachmittag. Wir waren zwei Stunden lang draußen. Dann haben wir Spaghetti zum Abendessen gegessen und dann haben wir gelesen. Die Lesenacht war super. Das Lesen fand ich am schönsten. von Danilo Die Klasse 2 hat in der Schule geschlafen. Unserer Lehrerin hat uns eine Geschichte vorgelesen. Danach haben wir selbst gelesen. Dann wurden drei Kinder abgeholt. Am nächsten Morgen war der Tag des Buches. Die Kinder haben gegessen. Dann waren wir draußen. Dann wurde die Lesekönigin geehrt. Aus unserer Klasse war es die Eva. Den Malwettbewerb haben Danilo, Aenn und Annika gewonnen. von Giulio Unsere Klasse 2 hatte in der Schule eine Lesenacht. Zuerst haben wir Spaghetti zu Abend gegessen. Dann hat unsere Lehrerin uns was vorgelesen. Wir haben in der Schule übernachtet, weil am Freitag Tag des Buches war. Am nächsten morgen, am Tag des Buches, haben wir ganz doll gefeiert und die Lesekönigin aus unserer Klasse ist Eva. Eva hat in der Aula vorgelesen und sie hat ein Buch bekommen. Ich habe mir ganz viele Bücher gekauft. Dann habe ich beim Malwettbewerb gewonnen. von Aenn Wir die Klasse 2 hatten eine Lesenacht. Wir sind um fünf Uhr in die Schule gekommen. Wir haben draußen gespielt und zum Abendessen gab es Spaghetti. Danach haben wir uns umgezogen und dann hat die Frau Hey uns was vorgelesen. Dann haben wir gelesen und um zehn Uhr mussten wir schlafen. Am nächsten Tag musste die Eva lesen. Sie hatte ein Buch gewonnen. Dann gab es ganz viel Kuchen. von Oliver Die zweite Klasse hat in der Schule geschlafen. Wir sind draußen und wir spielen. Celines Opa hat den Bulldog gefahren und ich, Danilo, Giulio, Eva und Theresa sind mitgefahren. Das hat Spaß gemacht. Es ist halb sieben und die Frau Hey hat mit Lavinia und Joana gekocht. Es ist schon fertig. Es gibt Spaghetti. Wir haben schön gegessen. Jetzt müssen wir Schlafanzüge anziehen, Zähne putzen und die Frau Hey liest uns eine Geschichte vor. von Chantal In der Lesenacht habe ich einen Streich gespielt. Es war lustig, da konnte ich nicht mehr einschlafen. Dann habe ich geträumt ich hätte Schäfchen gezählt. Am Morgen haben wir Müsli gegessen und wir haben geflötet. Es hat viel Spaß gemacht. von Nicolas Ich bin um fünf Uhr mit der Klasse 2 in die Schule gekommen. Wir sind ins Bett und wir sind um sieben Uhr aufgewacht. Die Eva ist Lesekönig und wir sind in die Pause gegangen. von Gustav In der Lesenacht haben wir gelesen, waren draußen am spielen und die Frau Hey hat uns drei Bücher vorgelesen. Wir haben Barabababam und Hänsel und Gretel geflötet. Die Eva wurde Lesekönigin und den Malwettbewerb haben der Danilo, die Aenn und die Annika gewonnen. Als wir am schlafen waren hat jemand geklopft. von Julian F. Wir durften in der Klasse schlafen. Wir haben auch gelesen. Am nächsten morgen hat Eva beim Tag des Buches gelesen. von Marc Die ganze Klasse war bei der Lesenacht dabei. Wir waren draußen und haben gespielt. Dann haben wir Spaghetti mit Tomatensoße gegessen. Dann sind wir wieder raus gegangen und der Bulldog kam. Er hat den ganzen Sandkasten leer gemacht und den ganzen Sand hat er auf seinen Hänger geladen. von Ben Wir haben uns am Donnerstag um fünf Uhr getroffen. Wir waren draußen, haben gespielt und wir haben Spaghetti gegessen. Nach dem Essen durften wir raus gehen und danach gehen wir ins Bett. von Erik Am letzten Donnerstag war unsere Klasse bei der Lesenacht. Wir haben uns nachmittags um fünf Uhr in der Schule getroffen. Zuerst sind wir auf den Pausenhof gelaufen. Dort haben wir bis halb sieben gespielt. Anschließend haben wir zu Abend gegessen. Dann haben wir uns fertig gemacht. Die Frau Hey hat uns noch den Grüffelo und Pippi Langstrumpf vorgelesen. Dann sind wir eingeschlafen. Am nächsten Morgen sind wir um halb sieben aufgestanden. Das Müsli hat mir nicht so geschmeckt. Dann haben wir uns angezogen. Danach sind wir in die Aula gegangen. Von der 2. Klasse war die Lesekönigin die Eva. Ich war in dem Englisch Workshop. von Theresa In der Klasse 2 ging es ab. Wir durften bis 10 Uhr lesen. Das war cool. Am nächsten Morgen bin ich eingenickt, weil es zuviel klopf-klopf-klopf gemacht hatte. Dann gab es essen. Es schmeckte nicht sehr gut. Dann durften wir raus spielen. von Silas

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